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15.11.2018, Graz/Kalwang: AUVA-Unfallkrankenhaus Steiermark

Durch den Zusammenschluss des AUVA-UKH Graz und AUVA-UKH Kalwang zum AUVA-Unfallkrankenhaus Steiermark ist das größte traumatologische Zentrum der Steiermark entstanden.

Kollegiale Führung des AUVA-Unfallkrankenhauses Steiermark


Foto: Die Kollegiale Führung des AUVA-UKH Steiermark
Im Bild v.l.n.r.:
Verwaltungsdirektor Michael Pichler, ärztlicher Direktor Prim. Dr. Michael Plecko und Verwaltungsdirektor Andreas Passl

Mit der organisatorischen Zusammenlegung der beiden AUVA-Unfallkrankenhäuser Graz und Kalwang zum AUVA-Unfallkrankenhaus Steiermark setzt die Allgemeine Unfallversicherungsanstalt neue Maßstäbe.

„Aus strategischen Überlegungen wird seit eineinhalb Jahren am UKH Steiermark der AUVA gearbeitet. Ziel des AUVA-Unfallkrankenhauses Steiermark ist keine Kostenreduktion, sondern die beste Qualität für die Patientinnen und Patienten. Die Vorteile dieser neuen Einrichtung sind u.a. die medizinische Weiterentwicklung auf höchsten Niveau, Effizienzsteigerung und Verkürzung der Wartezeiten für Planoperationen“, so der Vorsitzende des Landesstellenausschusses der AUVA-Landesstelle Graz, Komm.Rat Günther Stangl.

Prim. Dr. Michael Plecko als ärztlicher Direktor, Andreas Passl, MBA als Verwaltungsdirektor und Michael Pichler, MSc als Pflegedirektor führen das neue AUVA-Unfallkrankenhaus Steiermark. 

Das UKH Steiermark der AUVA als nunmehr größter traumatologischer Versorger der Steiermark zählt somit derzeit insgesamt 211 Betten. 660 hochqualifizierte Fachkräfte (davon 85 Ärztinnen/Ärzte und 344 Pflegepersonen), kümmern sich um das Wohl der Patientinnen und Patienten. Auf orthopädisch traumatologischem Gebiet werden die Patientinnen und Patienten nach höchsten internationalen Behandlungsstandards versorgt und die Versorgungsqualität durch ein straffes Qualitätsmanagement und den Einsatz modernster technischer Hilfsmittel ständig optimiert und überprüft. 

„Durch die erweiterte Versorgungskapazität und die Möglichkeit eines optimierten Personal- und Ressourceneinsatzes ist es möglich, für die Patientinnen und Patienten nicht nur eine optimale Versorgungsqualität anzubieten, sondern auch Versorgungsengpässe zu verhindern und Wartezeiten auf Planoperationen zu verringern“, so der ärztliche Direktor, Prim. Dr. Michael Plecko.

„Durch die enge Zusammenarbeit der beiden Standorte ist auch ein optimierter Wissenstransfer garantiert, sowie die Möglichkeit an beiden Standorten auf die jeweiligen Top-Spezialisten in den einzelnen Regionen zugreifen zu können. Durch Schwerpunktsetzung und Personalrotation ist es möglich nicht nur die Auslastung an beiden Standorten zu optimieren, sondern einen möglich effizienten Einsatz medizinischer Gerätschaft zu gewährleisten“, unterstreicht der Direktor der AUVA-Landesstelle Graz, Dr. Hannes Weißenbacher die Bedeutung dieser neuen Einrichtung. 

Das AUVA-Unfallkrankenhaus Steiermark mit seinen beiden Standorten Graz und Kalwang deckt fachlich das gesamte unfallchirurgisch-traumatologische Spektrum sowie auch ein breites Feld an orthopädischen Indikationen ab. Demzufolge wird auch die Einbindung an maßgeblicher Stelle in ein neu zu schaffendes steirisches Traumanetzwerk angestrebt.  Derzeit werden an den beiden Standorten zusammen pro Jahr ca. 60.000 Patientinnen und Patienten ambulant und 10.000 stationär versorgt, sowie über 7.200 Operationen durchgeführt. 

„Durch den Einsatz von modernstem medizinischen Gerät (wie der Computernavigation und Robotik) wird an beiden Standorten eine optimale Versorgungsqualität und höchste Präzision garantiert“, sagt Verwaltungsdirektor Andreas Passl, MBA.

Spezialambulanzen für praktisch alle orthopädisch traumatologischen Fragestellungen gewährleisten eine perfekte diagnostische Abklärung, sowie die Erstellung und Umsetzung von zielorientierten und patientenspezifischen individuellen Behandlungskonzepten. Für Notfälle stehen rund um die Uhr 24 Stunden Notaufnahmen zur Verfügung, die eine rasche adäquate Hilfe für die Verunfallten garantieren. 

„Das AUVA-UKH Steiermark bietet die Chance, sich standortübergreifend (und somit gestärkt) den geänderten Anforderungen an die Versorgung von Patientinnen und Patienten zu stellen. Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, führen nun Fachexperten aller Disziplinen beider Häuser ihr Wissen im Sinne von `best practice` zusammen und implementieren die Ergebnisse mittels `Standard Operating Procedures`(SOP`s) in die Praxis“, so Pflegedirektor Michael Pichler, MSc.

Zielsetzungen des AUVA-Unfallkrankenhauses Steiermark 

  • Förderung der Spezialisierung an beiden Standorten
  • Gemeinsame Fortbildung
  • Festlegung von Kompetenzbereichen und Schwerpunktsetzung (je nach den politischen Rahmenbedingungen und Standortentscheidungen)
  • Ausschöpfung des Entwicklungspotenzials der einzelnen Mitarbeiter durch personenbezogene Ausbildungs- und Förderungspläne
  • Entwicklung gemeinsamer Visionen
  • Implementierung von einheitlichen Behandlungsstandards
  • Strukturierte Personalrotation (Jobrotation)
  • Harmonisierung der vorgehaltenen Implantate und Medizinprodukte
  • Forcierte Einbindung in ein präklinisches Rettungssystem
  • Förderung von wissenschaftlichen Forschungsprojekten und Aufarbeitung eigener Fragestellungen aus dem klinischen Alltag nach hohen wissenschaftlichen Standards
  • Integration in das neu zu schaffende steirische Traumanetzwerk an maßgeblicher Stelle zur Optimierung der Schwerverletztenversorgung
  • Optimierte Abstimmung und Zusammenarbeit mit der Klinik für Orthopädie und Traumatologie am Universitätsklinikum Graz
  • Weiterentwicklung orthopädisch-traumatologischer Behandlungsmöglichkeiten und  Implantatentwicklung
  • Institutionalisierung und vertragliche Vereinbarung über die Betreuung diverser Sportvereine und Sportverbände (z. B. SK Sturm, Eishockey Graz 99 und Nationalteam, ÖSV, ÖKV, Handballvereins Union Juri Leoben)
  • Abhaltung von internationalen Fachtagungen und Fortbildungskursen (z. B. Europäischer Trauma Kurs)
  • Forcierte Teilnahme an nationalen und internationalen Fellowship-Programmen
  • Lehrtätigkeit als Lehrkrankenhaus der MEDUNI Graz


linkAUVA-Unfallkrankenhaus Steiermark

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